Der Alltag holt einen doch schneller ein, als man denkt. Nicht ganz 24 Stunden nach dem letzten ProChrist-Abend ist der erste Tag nach der ProChrist-Woche heute früh zunächst mit der Abschluss-Pressemeldung für die Medien losgegangen. Nach einer Sportstunde, ein wenig Arbeiten und Familie versorgen kommt jetzt endlich der Abschlussbericht des gestrigen Impulsgottesdienstes in der Schwabenhalle. Der Druck, die Texte noch schnell rauszuschicken, ist weg.

zoomDie letzten acht Tage haben sich alle Mitarbeiter um 18 Uhr in der Schwabenhalle getroffen, zum Einstimmen, zum Gebet, zur Motivation für die Abende. Das ist jetzt alles weg und ich sitze allein vor dem PC. Irgendwie merkwürdig. Wie wird es sein für all die aktiven Mitarbeiter, jetzt wo ProChrist zu Ende ist?

Nun gut, ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier also der Schlussbericht des letzten ProChrist-Sonntags:

Bewegende Momente der stummen Worte

Der letzte ProChrist-Abend in der Schwabenhalle stand unter dem Thema "Zukunft: Sind wir bereit?" und es war ein Abend der Rückbesinnung und des Blicks nach vorn. Moderator Alan Büching erzählte den rund 1650 Besuchern, dass es manchmal gut tut, einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen, wie es beispielsweise der Bundestag an diesem Volkstrauertag getan hatte. "Was bleibt von solch einer ProChrist-Woche?", fragte er dann auch die Gäste und lud diese ein, das Gehörte mit einem der vielen Glaubenskurse in der Stadt zu vertiefen, die in den nächsten Wochen und Monaten stattfinden werden.

zoomLeadsängerin Irene Sperr von der Irene Sperr-Band, die während der Woche teilweise unter starken Erkältungen gelitten hatte, trug das Lied der Sängerin Cae Gaunt "Was uns bleibt?" mit einfühlsamen Tönen vor. "Was uns bleibt, ist nicht die Schönheit, der Glanz ...; nicht die Arbeit, nicht der Lohn, die Mühe und der Schweiß. Die Liebe bleibt, wo wir uns Liebes tun, das bleibt bestehen. Was uns bleibt, das finden wir bei Gott."

zoomBesonders bewegende Momente erlebte das Publikum, als stumme Zeugen, einer nach dem anderen, je mit einem Plakat versehen, auf die Bühne traten. 19 junge und ältere Menschen hatten in wenigen Worten negative Lebenserfahrungen auf die eine Seite des Plakats und auf der Rückseite, die deutliche Veränderung durch Jesus Christus in ihrem Leben beschrieben.

Beispiele:

  • 13 Jahre Ehekrise, zerstörtes Vertrauen, fast Scheidung --> seit vier Jahren ein gutes Team.
  • Drogensüchtig, 18 Monate in Psychose und Depression --> seit acht Jahren geheilt und Freude im Leben.
  • Esoterik, finanzielles Desaster --> neues Leben durch Jesus
  • Mit 17 Jahren Nieren versagt --> erfolgreiche Nierentransplantation - Danke!
  • Vier Jahre Gefängnis wegen bewaffneten Überfalls --> glücklicher Familienvater und Prediger des Evangeliums
Das sind nur ein paar Beispiele, aber das Publikum war deutlich bewegt von so vielen Wundern der Veränderung, die durch Gott bewirkt worden waren.

zoomProChrist-Referent Pfarrer Ulrich Parzany fragte sich, warum die Medien und die Politik nicht die Zukunftsthemen diskutierten, die den Menschen reale schlaflose Nächte bereiteten? Viele Menschen würden sich mit Astrologie beschäftigen, ganze Branchen, darunter auch zahlreiche Medien, würden große Umsätze durch Wahrsagerei und Horoskope machen. Doch, so Ulrich Parzany, "das Leben wird doch von Ausreißern im Leben bestimmt. Wie kann ich mich auf etwas vorbereiten, von dem ich nicht weiß, das es zutrifft?" Selbst die Sache, von der jeder wüsste, dass sie zutreffen würde, nämlich der eigene Tod, würde unser Unterbewusstsein verdrängen, so der Referent. "Bei mir kommt das nicht vor, denken die meisten Menschen."

zoomDann machte er den Zuhörern Mut, ähnlich wie ein erfolgreiches Unternehmen, sich Ziele zu setzen und vorzudenken, auch bis zum Tod. Er zitierte Auszüge aus Psalm 90, in dem es heißt: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, dass wir klug werden." Gute Anweisungen für ein erfolgreiches Leben würde die Bibel geben, so Ulrich Parzany und empfahl dem Publikum das tägliche Bibellesen und das Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen, der "der Dreh- und Angelpunkt des Lebens ist." Mit dem Vertauen in den Sohn Gottes könne man sich als Christ freuen, eines Tages Jesus selbst zu begegnen.

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