Missionspilot berichtet heute über Erfahrungen der Freiheit

zoomDer heutige Freitag, 13. November steht bei ProChrist ganz unter dem Thema „Freiheit: Wie frei bin ich wirklich?“ Zu diesem Thema eingeladen ist der Missionspilot Norbert Gerber, der viele Jahre für MAF-Mission Aviation Fellowship in Papua Neuguinea unterwegs war.

ProChrist-Referent Pfarrer Ulrich Parzany spricht darüber, dass sich Menschen nach Freiheit sehnen, diese dann aber doch häufig zu anstrengend empfinden. „Warum haben wir Millionen Süchtige in Deutschland? Alkoholiker, Drogensüchtige, Medikamentensucht, Spielsucht, Workoholics, Shopoholics und wer weiß was noch?“ fragt sich Ulrich Parzany. Er wird auch darauf hinweisen, dass die christlichen Gemeinden, die ProChrist in Augsburg veranstalten, praktische Hilfen für Menschen anbieten, die von ihren Abhängigkeiten frei werden wollen.

zoomIm Foyer der Schwabenhalle gibt es zahlreiche Informationen zu praktischen Hilfsangeboten der Kirchen und Gemeinden für Menschen in besonderen Lebenssituationen oder Nöten, wie beispielsweise Lebensberatung, Schuldnerberatung, Integration, Ehe- und Familienberatung sowie christliche Schulen und Männerberatung.
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ProChrist: Auf der Suche nach Wahrheit

zoom"Im Wein liegt die Wahrheit. Der Schwindel aber oft auf dem Etikett," mit diesem Wort starteten die Moderatoren Alan Büching und Susanne Reitz gestern Abend in der Schwabenhalle in den fünften ProChrist-Abend. Diesmal ging es um das Thema "Wahrheit: Wo find' ich sie?"

zoomUnd so erfuhren die Gäste durch eine Theaterszene von Helmut und Herbert Niedermirtl, dass viele Menschen nach Wahrheit suchen, aber keine Antworten auf ihre Fragen bekommen. Wahrheit sei ein Mythos, eine große Unbekannte.

In einer Talkrunde mit Susanne Heß, Mitbegründerin der ökumenischen Lebensgemeinschaft Ottmaring und dem ehemaligen Augsburger IHK-Präsidenten Dr. Dieter Münker erfuhren die rund 1300 Besucher der Veranstaltung, welche Erfahrungen sie mit der Wahrheit gemacht hatten. "Wahrheit ist vor allem eine Person. Ein 'Du', das ich ansprechen kann," berichtete Susanne Heß, deren Familie in den 50er Jahren bei Bibelabenden in ihrem Dorf zum Glauben an Jesus Christus kam.

zoomDr. Dieter Münker kam durch einen tragischen Autounfall, bei dem seine Tochter starb und seine Frau schwer verletzt wurde, zu der Erkenntnis, dass das "Fundament des Glaubens die Wahrheit ist und auch durch sehr schwere Zeiten trägt, und nur das trägt."

ProChrist-Referent Pfarrer Ulrich Parzany ging in seinem Vortrag darauf ein, dass die Postmoderne behaupte, jeder finde seine Wahrheit. Auf der anderen Seite würden viele Menschen Wahrheiten verstecken, wie gerade auch ganz aktuell der tragische Tod von Robert Enke zeige. Dieser habe die Wahrheit über seine Erkrankung an Depressionen um jeden Preis vor der Öffentlichkeit verheimlichen wollen. Dabei zitierte Ulrich Parzany aus einem Artikel einer großen deutschen Zeitung mit der Überschrift "Das vorgetäuschte Leben". "Es ist eine Grundtatsache unserer Existenz, dass wir dauernd auf der Flucht sind," erklärte der Referent ein großes Problem der Gesellschaft. Hilfe sei häufig nicht möglich, "da wir Menschen die Wahrheit verstecken, Fassaden aufrecht halten."

Dass es auch in biblischen Zeiten so war, zeigte Ulrich Parzany anhand eines Berichts aus der Bibel, in dem er über das Verhalten des Statthalters Pontius Pilatus gegenüber Jesus Christus vor dessen Hinrichtung am Kreuz sprach. Pilatus wollte die Wahrheit herausfinden, ob Jesus der Anklage schuldig oder unschuldig war. "Obwohl er die Wahrheit wusste, also dass der Angeklagte unschuldig war, überließ er Jesus dem Urteil des Mobs, das ihn zum Tode verurteilt sehen wollte", erklärte der Referent weiter.

zoom"Jesus Christus," so Ulrich Parzany, "sagte von sich selbst 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.' Wie kann jemand so etwas behaupten? - In Jesus Christus begegnet uns der Schöpfer des Universums, um sich selbst vorzustellen. Gott wird Mensch, um Rettung und Licht in das Leben der Menschen zu bringen."

Ulrich Parzany ist noch drei Abende lang, immer ab 20 Uhr, in der Schwabenhalle zu hören. Das bunte Abendprogramm bietet bis Sonntag noch folgende Themen:
Freitag, 13. November: "Freiheit: Wie frei bin ich wirklich?"
Samstag, 14. November: "Frieden: Wie halten wir uns aus?"
Sonntag, 15. November: "Zukunft: Sind wir bereit?"

Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 19 Uhr.
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ProChrist: Erfolg mit Nebenwirkungen

zoom"Würden Sie sich als erfolgreich bezeichnen?" mit dieser Frage startete ProChrist-Moderator Alan Büching gestern den vierten Abend in der Augsburger Schwabenhalle, in dem es um das Thema "Erfolg: Wie setz' ich mich durch?" ging. Im Gespräch mit dem Unternehmensberater Eberhard Jung erfuhren die Besucher des Abends, dass Geld und die soziale Hackordnung in der Wirtschaft maßgeblich den Erfolg eines Menschen bestimmen. Dem gegenüber stellt Eberhard Jung die Erfolgskriterien Jesu vor: Transparenz - eine offene Beziehung zwischen Jesus und Gott, seinem Vater; Konsequenz - Jesus sagte, was er dachte und tat, was der sagte; Konsistenz - Jesus war berechenbar; Empathie - Jesus hatte die Bereitschaft, sich in Menschen hineinzuversetzen und hineinzufühlen. "Allerdings," so Eberhard Jung, "passen diese Erfolgskriterien nur selten in unsere Welt. Bei Jesus galten sie aber als Erfolgsgarantie für das Leben."

zoomDas Theaterstück "Eine Stunde am Mittwoch" stellte, vor der Impulspredigt von Pfarrer Ulrich Parzany, die Szene eines geschäftlich erfolgreichen Ehepaars vor, dass vor lauter Geschäftsterminen, keine Zeit für ein Gespräch über die gerade bekannt gewordene Schwangerschaft der Frau finden konnte, und zeigte auf, dass Erfolg Menschen grundlegen verändern kann.

Auf diese Veränderung ging Ulrich Parzany ein, denn großer Erfolg bringe oft einen Zeitmangel mit sich, bei dem Menschen, die man liebt oder Dinge, die man gerne tut, häufig zu kurz kämen. Und selbst die Starken und Erfolgreichen seien oft nicht immer so stark, wie sie scheinen, litten zum Teil auch an Depressionen. "Menschen suchen Orientierung bei den Starken," erklärte Ulrich Parzany. "Auch bei Jesus spürten die Menschen, dass seine Worte Kraft hatten: Er stillte einen Sturm mit einem Wort, heilte Menschen, sprach Mut zu."

zoom"Um so schockierender muss es für seine Anhänger gewesen sein," so Ulrich Parzany weiter, "als Jesus gefangen genommen und hingerichtet wurde." Anhand des biblischen Berichts einer Begegnung zwischen zwei Männern und Jesus nach seiner Auferstehung, erklärte Ulrich Parzany die Notwendigkeit, warum Gottes Schlüsselfigur Jesus leiden und sterben musste.

Heute Abend geht es bei ProChrist um das Thema "Wahrheit: Wo find' ich sie?".
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ProChrist-Besucher spenden 2.600 Euro für "Kleine Hilfen"

Der gestrige ProChrist-Abend in der Schwabenhalle stand ganz unter dem Motto "Werte: Erst das Fressen, dann die Moral". Ein TV-Beitrag des WDR berichtete über Kinderarbeit in Indien. Gezeigt wurden Kinder, die aus der Not heraus von ihren Eltern verkauft worden waren und in katastrophalen Umständen für Modemarken Bekleidung herstellten. Die Moderatoren Iris Grießer und der Königsbrunner Pfarrer Alan Büching nahmen das Thema des dritten Abends zum Anlass, ein unbürokratisches Hilfsprojekt der Stadt Augsburg durch eine Spendensammlung zu unterstützen. So kamen für das Projekt für Armutsprävention "Kleine Hilfen" 2.600 Euro zusammen.

zoomDas Kabarett-Duo Liliput (Helmut Lindner und Gerhard Thoms) brachte in kritisch-charmantem Ton und Augsburger Dialekt die rund 1.300 Besucher des Abends zum Lachen: "Hauptsach' g'sund, kugelrund, a Karre, der fährt, a Frau, die kocht, zur Sorge weit und breit kein Grund." Zum Thema passend, brachten sie den Egoismus der heutigen Gesellschaft auf den Punkt: "Ich, mich, meins. Das ist der Sinn des Seins."

zoomAuch ­ProChrist-Referent Pfarrer Ulrich ­Parzany fragte sich am Anfang seiner Impulspredigt, "Wer entscheidet, was wann dran ist? Wer entscheidet, was Wert hat? Wofür habe ich Zeit, und wofür nicht? Was tue ich, was tue ich nicht?" ­Er gab auch gleich die Antwort: "Ich! - Wir bestimmen, was für uns wichtig und gut ist." Seine Empfehlung am Ende des Impulses war, die "Gebrauchsanweisungen Gottes, des Erfinders des Lebens", also die Zehn Gebote der Bibel, für Entscheidungen und ein Werte-orientiertes Leben zu nutzen.

ProChrist findet noch bis Sonntag, 15. November, jeden Abend ab 20 Uhr in der Schwabenhalle Augsburg statt. Ab 19 Uhr ist Einlass. Heutiges Thema ist "Erfolg: Wie setz' ich mich durch?" Der Eintritt ist frei.
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