Bewegende Momente der stummen Worte
von Heinke Rauscher - 16. 11. 2009
Der Alltag holt einen doch schneller ein, als man denkt. Nicht ganz 24 Stunden nach dem letzten ProChrist-Abend ist der erste Tag nach der ProChrist-Woche heute früh zunächst mit der Abschluss-Pressemeldung für die Medien losgegangen. Nach einer Sportstunde, ein wenig Arbeiten und Familie versorgen kommt jetzt endlich der Abschlussbericht des gestrigen Impulsgottesdienstes in der Schwabenhalle. Der Druck, die Texte noch schnell rauszuschicken, ist weg.
Die letzten acht Tage haben sich alle Mitarbeiter um 18 Uhr in der Schwabenhalle getroffen, zum Einstimmen, zum Gebet, zur Motivation für die Abende. Das ist jetzt alles weg und ich sitze allein vor dem PC. Irgendwie merkwürdig. Wie wird es sein für all die aktiven Mitarbeiter, jetzt wo ProChrist zu Ende ist?
Nun gut, ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier also der Schlussbericht des letzten ProChrist-Sonntags:
Bewegende Momente der stummen Worte
Der letzte ProChrist-Abend in der Schwabenhalle stand unter dem Thema "Zukunft: Sind wir bereit?" und es war ein Abend der Rückbesinnung und des Blicks nach vorn. Moderator Alan Büching erzählte den rund 1650 Besuchern, dass es manchmal gut tut, einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen, wie es beispielsweise der Bundestag an diesem Volkstrauertag getan hatte. "Was bleibt von solch einer ProChrist-Woche?", fragte er dann auch die Gäste und lud diese ein, das Gehörte mit einem der vielen Glaubenskurse in der Stadt zu vertiefen, die in den nächsten Wochen und Monaten stattfinden werden.
Leadsängerin Irene Sperr von der Irene Sperr-Band, die während der Woche teilweise unter starken Erkältungen gelitten hatte, trug das Lied der Sängerin Cae Gaunt "Was uns bleibt?" mit einfühlsamen Tönen vor. "Was uns bleibt, ist nicht die Schönheit, der Glanz ...; nicht die Arbeit, nicht der Lohn, die Mühe und der Schweiß. Die Liebe bleibt, wo wir uns Liebes tun, das bleibt bestehen. Was uns bleibt, das finden wir bei Gott."
Besonders bewegende Momente erlebte das Publikum, als stumme Zeugen, einer nach dem anderen, je mit einem Plakat versehen, auf die Bühne traten. 19 junge und ältere Menschen hatten in wenigen Worten negative Lebenserfahrungen auf die eine Seite des Plakats und auf der Rückseite, die deutliche Veränderung durch Jesus Christus in ihrem Leben beschrieben.
Beispiele:
ProChrist-Referent Pfarrer Ulrich Parzany fragte sich, warum die Medien und die Politik nicht die Zukunftsthemen diskutierten, die den Menschen reale schlaflose Nächte bereiteten? Viele Menschen würden sich mit Astrologie beschäftigen, ganze Branchen, darunter auch zahlreiche Medien, würden große Umsätze durch Wahrsagerei und Horoskope machen. Doch, so Ulrich Parzany, "das Leben wird doch von Ausreißern im Leben bestimmt. Wie kann ich mich auf etwas vorbereiten, von dem ich nicht weiß, das es zutrifft?" Selbst die Sache, von der jeder wüsste, dass sie zutreffen würde, nämlich der eigene Tod, würde unser Unterbewusstsein verdrängen, so der Referent. "Bei mir kommt das nicht vor, denken die meisten Menschen."
Dann machte er den Zuhörern Mut, ähnlich wie ein erfolgreiches Unternehmen, sich Ziele zu setzen und vorzudenken, auch bis zum Tod. Er zitierte Auszüge aus Psalm 90, in dem es heißt: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, dass wir klug werden." Gute Anweisungen für ein erfolgreiches Leben würde die Bibel geben, so Ulrich Parzany und empfahl dem Publikum das tägliche Bibellesen und das Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen, der "der Dreh- und Angelpunkt des Lebens ist." Mit dem Vertauen in den Sohn Gottes könne man sich als Christ freuen, eines Tages Jesus selbst zu begegnen.
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Die letzten acht Tage haben sich alle Mitarbeiter um 18 Uhr in der Schwabenhalle getroffen, zum Einstimmen, zum Gebet, zur Motivation für die Abende. Das ist jetzt alles weg und ich sitze allein vor dem PC. Irgendwie merkwürdig. Wie wird es sein für all die aktiven Mitarbeiter, jetzt wo ProChrist zu Ende ist?Nun gut, ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier also der Schlussbericht des letzten ProChrist-Sonntags:
Bewegende Momente der stummen Worte
Der letzte ProChrist-Abend in der Schwabenhalle stand unter dem Thema "Zukunft: Sind wir bereit?" und es war ein Abend der Rückbesinnung und des Blicks nach vorn. Moderator Alan Büching erzählte den rund 1650 Besuchern, dass es manchmal gut tut, einen Blick auf die Vergangenheit zu werfen, wie es beispielsweise der Bundestag an diesem Volkstrauertag getan hatte. "Was bleibt von solch einer ProChrist-Woche?", fragte er dann auch die Gäste und lud diese ein, das Gehörte mit einem der vielen Glaubenskurse in der Stadt zu vertiefen, die in den nächsten Wochen und Monaten stattfinden werden.
Leadsängerin Irene Sperr von der Irene Sperr-Band, die während der Woche teilweise unter starken Erkältungen gelitten hatte, trug das Lied der Sängerin Cae Gaunt "Was uns bleibt?" mit einfühlsamen Tönen vor. "Was uns bleibt, ist nicht die Schönheit, der Glanz ...; nicht die Arbeit, nicht der Lohn, die Mühe und der Schweiß. Die Liebe bleibt, wo wir uns Liebes tun, das bleibt bestehen. Was uns bleibt, das finden wir bei Gott."
Besonders bewegende Momente erlebte das Publikum, als stumme Zeugen, einer nach dem anderen, je mit einem Plakat versehen, auf die Bühne traten. 19 junge und ältere Menschen hatten in wenigen Worten negative Lebenserfahrungen auf die eine Seite des Plakats und auf der Rückseite, die deutliche Veränderung durch Jesus Christus in ihrem Leben beschrieben.Beispiele:
- 13 Jahre Ehekrise, zerstörtes Vertrauen, fast Scheidung --> seit vier Jahren ein gutes Team.
- Drogensüchtig, 18 Monate in Psychose und Depression --> seit acht Jahren geheilt und Freude im Leben.
- Esoterik, finanzielles Desaster --> neues Leben durch Jesus
- Mit 17 Jahren Nieren versagt --> erfolgreiche Nierentransplantation - Danke!
- Vier Jahre Gefängnis wegen bewaffneten Überfalls --> glücklicher Familienvater und Prediger des Evangeliums
ProChrist-Referent Pfarrer Ulrich Parzany fragte sich, warum die Medien und die Politik nicht die Zukunftsthemen diskutierten, die den Menschen reale schlaflose Nächte bereiteten? Viele Menschen würden sich mit Astrologie beschäftigen, ganze Branchen, darunter auch zahlreiche Medien, würden große Umsätze durch Wahrsagerei und Horoskope machen. Doch, so Ulrich Parzany, "das Leben wird doch von Ausreißern im Leben bestimmt. Wie kann ich mich auf etwas vorbereiten, von dem ich nicht weiß, das es zutrifft?" Selbst die Sache, von der jeder wüsste, dass sie zutreffen würde, nämlich der eigene Tod, würde unser Unterbewusstsein verdrängen, so der Referent. "Bei mir kommt das nicht vor, denken die meisten Menschen."
Dann machte er den Zuhörern Mut, ähnlich wie ein erfolgreiches Unternehmen, sich Ziele zu setzen und vorzudenken, auch bis zum Tod. Er zitierte Auszüge aus Psalm 90, in dem es heißt: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, dass wir klug werden." Gute Anweisungen für ein erfolgreiches Leben würde die Bibel geben, so Ulrich Parzany und empfahl dem Publikum das tägliche Bibellesen und das Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen, der "der Dreh- und Angelpunkt des Lebens ist." Mit dem Vertauen in den Sohn Gottes könne man sich als Christ freuen, eines Tages Jesus selbst zu begegnen.
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ProChrist fragt heute nach der Zukunft
von Heinke Rauscher - 15. 11. 2009
Nach sieben gut besuchten ProChrist-Abenden in der Schwabenhalle geht es heute um das Thema Zukunft. „Am letzten ProChrist-Abend, am Sonntag, 15. November, wollen wir das, was wir die letzte Woche über gehört haben, noch einmal mit ganz praktischen Lebenserfahrungen konkretisieren,“ verrät Pfarrer Thomas Bovenschen von der evangelischen Kirchengemeinde St. Matthäus, der für die Regie bei ProChrist zuständig ist. „Ganz verschiedene Menschen, aus allen Generationen, werden mitteilen, wie Gott eine Veränderung in ihrem Leben veranlasst hat.“Der Abend steht diesmal unter dem Thema „Zukunft: Sind wir bereit?“ ProChrist-Referent Ulrich Parzay fragt sich, ob wir die Zukunft aus der Vergangenheit hochrechnen können? „Wir tun oft so, als ginge das. Aber alle wirklich wichtigen Ereignisse des 20.Jahrhunderts beispielsweise, wurden nicht vorausgesehen. Und wie ist es im persönlichen Leben?“ Das Finale von ProChrist 2009 soll zu einem Leben mit Zuversicht anstiften.
Start der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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ProChrist sucht Lösungen für Frieden
von Heinke Rauscher - 15. 11. 2009
Der ProChrist-Samstag stand ganz unter dem Thema Frieden und Integration und startete am Nachmittag mit einem Friedensweg im Univiertel. Dort kamen in der Wolfgang-von-Gronau-Straße rund 100 Christen aus zahlreichen Nationen zusammen, um ein Zeichen für Frieden und Integration zu setzen. An drei Stationen wurde auf dem Weg zur Schwabenhalle, wo die ProChrist-Abendveranstaltungen stattfinden, an drei "Gebetsstationen" für die Integration von Ausländern in Augsburg, für die Studenten in der Stadt und für Einheit und Frieden gebetet. Zudem fand auf dem Weg ein reger Austausch und gegenseitiges Kennenlernen zwischen ausländischen und deutschen Christen statt. Am Ziel in der Schwabenhalle angekommen, gab es für die Teilnehmer des Friedenswegs internationale Spezialitäten.Die Besucher des Abendprogramms wurden schon im Foyer mit internationaler Musik unterhalten. Der vorletzte ProChrist-Abend stand unter dem Thema "Frieden: Wie halten wir uns aus?" und sollte, so Moderator Alan Büching ein "Fest für alle Mentalitäten" sein. Augsburg habe eine lange Geschichte als Friedensstadt und er nannte den Augsburger Religionsfrieden von 1555 und das Augsburger Friedensfest, das seit 1650 am 8. August gefeiert wird und Augsburg einen exklusiven Feiertag beschert.
Eine besondere Einladung sprach Alan Büching aus, für alle, die weitere Glaubensfragen haben oder mehr über die Grundlagen des christlichen Glaubens wissen möchten, an einem der 23 Glaubenskurse teilzunehmen, die im Anschluss an ProChrist in 16 Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften in und um Augsburg herum angeboten werden.
Besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der ukrainischen Gruppe Voanerges - übersetzt Donnersöhne - die extra den weiten Weg aus Kiew gefahren waren. Mit zum Teil selbst gemachten Blasinstrumenten aus Holz spielten sie einen modernen Mix aus rhythmischen und traditionellen Melodien ihrer Kultur, gemischt mit Texten aus der Bibel.In einem Interview mit Irina Buchmüller aus Sibirien, Russland und Sokol Hoxha aus Albanien, erfuhren die rund 1.700 Teilnehmer des Abends, von den zum Teil bitteren und tief prägenden Erfahrungen, die die Beiden in ihren ersten Wochen und Monaten in Deutschland mit deutschen Behörden und Bürgern gemacht hatten. Die Erfahrungen der Ablehnung führten Irina Buchmüller fast bis zum Selbstmord, "doch Jesus half mir aus der Depression heraus," erzählte sie dem Publikum.
Sokol Hoxa dachte er käme ins Paradies, als er in Deutschland ankam, doch dieser Eindruck endete jäh, als er deutsche Drogensüchtige unter den Treppen der Düsseldorfer U-Bahn entdeckte. Seine Träume vom Paradies seien zerplatzt: "Ich merkte, dass auch hier, in diesem wohlhabenden Land, viele Menschen ein Vakuum in ihrem Herzen haben, das nur Gott füllen kann."
Mit einem Tanz der Einheit wurde bildlich dargestellt, dass eine Einheit unter Christen Realität werden kann. In traditionellen Kostümen gekleidet kamen mehrere Menschen verschiedener Nationen zum Kreuz auf der Bühne und wurden durch bunte Bänder über das Kreuz miteinander verbunden.ProChrist-Referent Ulrich Parzany fragte das Publikum, warum es denn nicht möglich sei, die verschiedenen Kulturen, Sprachen, Musik und Lebensweisen einfach nur zu genießen? Die Realität sei geprägt von Streit und Krieg. Immer mehr Zweierbeziehungen gingen zu Bruch, obwohl die Paare sich zunächst "für das Beste, das ihnen jemals geschehen sei" hielten. "Beziehungen gehen zu Bruch," so Ulrich Parzany, "weil wir uns näher kommen. Die dauerhafte Nähe wird bitter, wenn die Nähe abgelutscht ist." Weiter fragte er, wie Konflikte abgebaut werden könnten? "Ein großer Grund für Konflikte ist die Angst und wir schützen uns mit Lügen vor Verletzungen und Bloßstellung."
Anhand eines Berichts aus der Bibel, der sich zwei Tage nach der Kreuzigung Jesus ereignete, zeigte er den Gästen auf, dass auch die Schüler Jesus nach seinem Tod von Angst geprägt gewesen waren und sich in einem Raum hinter verschlossenen Türen versteckt hielten. Sie hatten Angst, dass auch sie von den römischen Soldaten oder dem jüdischen Volk angeklagt würden, weil sie Jesus nachgefolgt waren. "Plötzlich steht Jesus mitten unter den ängstlichen Menschen und begrüßt sie mit den Worten 'Frieden euch' und zeigte ihnen seine Wundmale als Beweismittel, dass er wirklich der auferstandene Jesus sei", erklärte Ulrich Parzany die Situation damals. "Diese Begegnung veränderte das Leben der Schüler von Jesus. Sie wurden voller Freude, ihre Trauer und Ängste waren weg und sie spürten Gottes Frieden." Im heutigen Leben würden viele Menschen unter zerstörten Beziehungen zu Menschen und Dingen leiden, berichtete der Referent weiter. "Was wir brauchen, ist die Heilung dieser zerstörten Beziehungen. Nur das ist Frieden." Und das gelinge nur durch Vergebung. Gegen Hass und negative Gefühle helfe beispielsweise, so Ulrich Parzany, das Gebet: "Gebet für jemanden, der verletzt hat, wird eine Veränderung bringen, bei ihm und bei mir, selbst wenn es länger dauert."
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ProChrist Backstage: Ein Blick hinter die Kulissen
von Heinke Rauscher - 14. 11. 2009
Am Ende der ProChrist-Veranstaltungswoche möchte ich euch ein wenig hinter die Kulissen von ProChrist führen, denn organisatorisch stecken viele ehrenamtliche Helfer und ein riesiger Aufwand dahinter.Mit den Planungen haben die Verantwortlichen der Evangelischen Allianz Augsburg e.V. schon vor zweieinhalb Jahren begonnen. Die leitenden Mitarbeiter trafen sich letzten Dezember zum ersten Mal und ab Januar ging das Planen und Vorbereiten so richtig los.
Denn was im Kleinen begann, musste auf die Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften überspringen, damit die vielen Mitarbeiter gefunden werden konnten, die das Projekt realisieren sollten. Mit Informationsveranstaltungen, einem monatlichen Newsletter und vielen persönlichen Gesprächen konnte letztendlich ein Team von rund 550 ehrenamtlichen Mitarbeitern gewonnen werden. Offiziell sind knapp 30 Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften dabei, aber viele weitere Gemeinden nutzen das Angebot, um Freunde und Bekannte zu den Abenden einzuladen.
"Anfangs waren die Mitarbeiter sehr aufgeregt, aber mittlerweile läuft alles sehr gut und routiniert", erzählte Pfarrer Bernd Fischer, leiteneder Verantwortlicher des ProChrist-Projekts. „Das war am ersten Abend ganz anders! Aber das ist ja normal, vor allem, weil die Zusammenarbeit auf solch einer breiten Basis für viele Teilnehmer neu ist.“ProChrist wird von evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften realisiert. „Was mich besonders glücklich macht,“ freut sich Bernd Fischer, „ist, dass man die herzliche Gemeinschaft untereinander regelrecht spürt und sieht. Das haben uns schon sehr viele Besucher erzählt. Und auch das vielfältige, professionell gestaltete Programm sowie die Impulse von Ulrich Parzany kommen gut an.“
Organisatorisch steht ein großes Team hinter ProChrist. „Jeden Abend haben wir rund 30 Ordner im Einsatz, die unsere Gäste schon am Parkplatz gut gelaunt und freundlich begrüßen“, erzählt Coris Taffertshofer, die für Organisation und Technik verantwortlich ist und von der Fokolare Ottmaring kommt. Eine gründliche Planung war notwendig, denn zahlreiche Mitarbeiter aus mehr als zwölf Nationen, die zum Teil von auswärts kommen, müssen die Woche über beispielsweise mit rund 200 Mittagessen verpflegt werden. „Auch unsere Gäste werden verwöhnt,“ schwärmt Coris Taffertshofer. „Jeden Abend bieten wir frischgebackene Brötchen und Getränke an. Das sind dann 8.000 süße und salzige Gebäckstücke für die ganze Woche!“„Schön ist auch, dass sich so viele junge Menschen bei ProChrist engagieren,“ freut sie sich. „Auch die Abende kommen bei den jungen Leuten gut an. Etwa ein Drittel der Besucher sind unter 30 Jahren.“
Insgesamt sind etwa 70 Künstler und Musiker am Projekt beteiligt und knapp 160 zum größten Teil ehrenamtliche Seelsorger wurden für Gespräche mit Rat suchenden Gästen geschult.
Hilfe und Informationen zu den verschiedenen Angeboten, der bei ProChrist beteiligten Kirchen, für Menschen in besonderen Lebenslagen, bietet eine kleine Ausstellung im Foyer der Schwabenhalle, darunter Lebensberatung, Schuldnerberatung, Integration, Ehe- und Familienberatung, christliche Schulen und Männerberatung.
ProChrist-Referent Pfarrer Ulrich Parzany ist extra für die Veranstaltungsreihe aus Kassel angereist. Er ist ein beliebter Referent bei vielen Veranstaltungen, weil er modernen Menschen die Berichte der Bibel in der heutigen Sprache, lebensnah und lebensrelevant erklären kann.Finanziert wird das ganze ProChrist-Projekt, dessen Kosten sich auf rund 100.000 Euro belaufen, durch Spenden der beteiligen Kirchen, Gemeinden und Gemeinschaften sowie durch Einzelspenden. „Das ist eine ganze Menge Geld und wir haben auch noch nicht alles zusammen,“ erzählt Winfried Kindler, verantwortlich für die Finanzen bei ProChrist. „Aber uns ist es so wichtig, dass die Menschen hier in Augsburg und Umgebung erfahren, dass sie durch Jesus Christus Hoffnung, Freude und Zuversicht in ihrem Leben erhalten können, dass wir das Geld gerne für diesen Zweck einsetzen.“
Die letzten beiden ProChrist-Abende finden heute um 20 Uhr zum Thema "Frieden: Wie halten wir uns aus? und morgen "Zukunft: Sind wir bereit?" statt. Für ausländische Gäste gibt es Simultanübersetzungen in die russische, arabische, englische und französische Sprache. Die Schwabenhalle ist ab 19 Uhr für Gäste geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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